Literatur


Reitkunst im Fokus

Es sind schon viele Reitlehren mit Techniken und Möglichkeiten der Pferdeerziehung geschrieben worden. Alle Autoren sind sich darüber einig, dass das ausgebildete Pferd „leicht“ zu reiten sein soll – doch was macht diese angestrebte Leichtigkeit aus, weshalb möchte man sie, wozu braucht man sie und vor allem, wie kann man sie erreichen? Fest steht, dass gutes Reiten sich nicht allein durch das Ausführen komplizierter Bewegungsabläufe und Lektionen, sondern vor allem durch wahre Leichtigkeit auszeichnet. Im vorliegenden Werk stellt der Autor seinen ganzheitlichen Zugang zur diesem wichtigen Punkt vor, basierend auf fast 40-jähriger praktischer Erfahrung als Reiter und Ausbilder ergänzt durch den Erfahrungsschatz eines Fachtierarztes, Biomechanikers und Reitwissenschaftlers. Er sieht die Leichtigkeit nicht als bloßes Ergebnis technisch korrekter Hilfengebung, sondern zeigt, dass zahlreiche Komponenten zusammenkommen müssen, um sie zu erreichen, etwa die entsprechende ethische Grundeinstellung des Reiters sowie der Austausch von Pferd und Reiter nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf geistiger und energetischer Ebene. Nur so können beide zu vollkommener Balance und Harmonie finden.

Aus dem Inhalt

  • Auf der Suche nach dem Weg.
  • Warum Reitkunst in Leichtigkeit?
  • Das „richtige“ Pferd für die Reitkunst in Leichtigkeit
  • Reiten als Kunst
  • Über die MAULTÄTIGKEIT und ihrer Bedeutung in der Reitkunst in Leichtigkeit
  • WÖRTERBUCH der Reitkunst in Leichtigkeit
  • Von der Vollkommenheit des Kreises und der Bedeutung der Geometrie der Bahnfiguren für die Beweglichkeit des Pferdes
  • Die 5 Elemente in der Medizinischen Reitlehre nach Dr. Stodulka ®
  • Von der Transzendenz in der Reitkunst in Leichtigkeit & der Architektur der Balance
  • Fasziale Osteopathie und Reitkunst in Leichtigkeit
  • Reitkunst in Leichtigkeit als Informationsaustausch auf feinstofflicher, fluider Basis

Pferde gesund reiten nach der medizinischen Reitlehre

Um Pferde so zu reiten, dass sie gesund bleiben, braucht der Reiter theoretische Kenntnisse, aber auch Impulse für die praktische Umsetzung im Sattel. Dieses Buch erklärt die Säulen guten Reitens und zeigt konkrete Übungen, wie jeder Reiter den Weg zu mehr Leichtigkeit und einem harmonischen Dialog mit seinem Pferd findet.

Das neue Buch von Dr. Stodulka.


Das Phänomen Francois Baucher

Das Phänomen Francois Baucher - sein Leben, seine Lehre - der Mythos. Ein zweites, sehr ernstes Wort an die Reiter der Welt. François Baucher gehört mit der von ihm entwickelten Reitlehre zu den am meisten diskutierten Persönlichkeiten in der Geschichte der Reitkunst. Seine Methoden üben aber auf jeden, der sich mit dieser Materie intensiver beschäftigt, eine gewisse Faszination aus. Sicher ist die von Baucher verfolgte Idee, einem Reitpferd innerhalb von nur drei Monaten und nicht innerhalb von Jahren eine umfassende Grundausbildung zu geben, mit einem dem Pferd Zeit gebenden, klassischen Ausbildungsweg im deutschsprachigen Raum nicht zu vereinbaren. Dies gilt insbesondere, da Baucher in der von ihm propagierten Ausbildung eine Bearbeitung des Genicks des Pferdes mit aktiver Handeinwirkung vorsah und damit im krassen Gegensatz zu der heute aktuellen Reitlehre steht. Andererseits hat auch François Baucher seine Reittheorie ständig weiterentwickelt, so dass Kritik an seinen frühen Ausbildungsmethoden für seine spätere Reitlehre durchaus nicht immer zutrifft. Die Ideen Bauchers weiterentwickelnd, prägte sein Schüler Alexis l`Hotte den Begriff der „Légèreté die im Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd für viele Reitsportler ein erstrebenswertes Ziel darstellt. In einer Zeit, in der auch erfolgreiche Reiter nicht immer dem klassischen Ausbildungsweg folgen, erscheint es angebracht, auch einmal umstrittene Ausbildungsmethoden der „alten Meister“ näher zu beleuchten und zu erörtern, welche ihrer Trainingschritte aus heutiger Sicht interessante Ansätze für die Reitlehre bieten könnten. Durch eine wissenschaftliche Aufarbeitung müsste darüberhinaus geklärt werden, ob für die Anwendung dieser Methoden am Pferd biomechanische Ansatzpunkte bestehen. Im Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen sollte darüberhinaus stets die Frage stehen, welchen Wert diese Arbeitsweisen aus Sicht des Tierschutzes haben. Der Tierarzt und Reiter Dr. Robert Stodulka geht mit dem vorliegenden Buch über François Baucher und seine Ausbildungsmethoden einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Daher sei dieses Buch jedem empfohlen, der sich mit der Theorie und Praxis der Ausbildung von Pferden befasst.


Erläuterndes Wörterbuch der Reitkunst

Frankreich gilt als Wiege der Reitkunst, die größten Reitmeister der vergangenen Jahrhunderte waren Franzosen. Ihre Lehren werden heute in der Französischen Reitweise der Légèreté weiter gepflegt und leben auch in den anderen praktizierten Reitweisen fort. Oft aber herrscht Unklarheit über Bedeutung, Zweck und korrekte Ausführung der Übungen für die Ausbildung des Pferdes. Was ist eigentlich "Légèreté", was bedeutet das „Nachgeben des Unterkiefers“, warum ist die „Flexion“ wichtig? Was hat es mit dem „in die Hand stellen“ und dem „Aussetzen der Hilfen“ auf sich? Um die französische Reitauffassung, ihren Zweck und ihren Tiefgang in allen Bereichen der Gebrauchs- und Schulreiterei abschätzen zu können, bedarf es einer eindeutigen Definition der zugrunde liegenden Begrifflichkeiten. Dieses Werk bildet die Grundlage des Systems François Bauchers, ohne die ein Verständnis nicht möglich ist und eine Arbeit mit dem System nicht sinnvoll erscheint. In vielerlei Hinsicht entsprechen diese Begriffe weder den landläufigen Auffassungen noch der gängigen (zu meist deutsch) geprägten heutigen Lehrmeinung. Mit seinem „Wörterbuch“ schafft Baucher klar umrissene Bezugspunkte und vermittelt Verständnis für die seiner Arbeit zugrunde liegenden Konzepte, auf die er sich später im Verlauf der Weiterentwicklung seiner „Methode“ von der 1. bis zur 2. Manier immer wieder bezieht. Obwohl das vorliegende Werk wie ein hippologisches Wörterbuch aufgebaut ist, bekommt der aufmerksame Leser den Eindruck einer Reitinstruktion, die gerade durch die Wörterbuchform besonders übersichtlich und leicht zu benutzen ist. Das macht diese Arbeit Bauchers zu einem besonders wertvollen Bestandteil seines literarischen Werks. Der Text der Ausgabe basiert auf der Übersetzung von H. Ritgen, die wortgetreu und unkommentiert übernommen wurde. Wesentliche Konzepte wurden mit Fotos aus der heutigen Reitpraxis illustriert, was den 160 Jahre alten Text erstmals für heutige Bedürfnisse visuell ergänzt.


Vom Reiten zur Reitkunst

Harmonie und Vertrauen zwischen Reiter und Pferd sind oberstes Ziel der klassischen Reitkunst. Auf dem Weg dorthin sollte das Wohlbefinden des Pferdes immer im Vordergrund stehen. Die französische Schule und die Skala der Ausbildung - beide Systeme beleuchtet Dr. Robert Stodulka vor dem Hintergrund ihrer Historie und der Biomechanik des Pferdes. Was sind die Unterschiede, welche Gemeinsamkeiten gibt es? Wo liegen die Schwierigkeiten der klassischen Dressur und wie kann diesen begegnet werden? Der Autor vermittelt Lektion für Lektion einen Weg zur schonenden Ausbildung des Pferdes und liefert ein Plädoyer für den denkenden Reiter. Denn nur der Reiter, der das Wesen und die körperlichen Möglichkeiten des Pferdes kennt, kann sein Pferd individuell fördern und mit ihm zusammen vom reinen Reitsport zur Reitkunst gelangen. Ausdrucksstärke, Losgelassenheit und Versammlung des Pferdes liegen in der Verantwortung des Reiters


The Science and Art of Riding with Lightness

Ein biomechanische Problemlösungs-Ansatz für Ausbildungsherausforderungen.
Jede Aktion des Reiters hat einen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes entweder positiv oder negativ, Lockerheit oder Spannung. Aber was sind die Ursachen?
The Science & Art Of Riding With Lightness zeigt das Zusammenspiel der Biomechanik des Pferdes und den Dressurübungen in kohärenter Weise. Es wird aufgezeigt, welche Ausbildungsfehler welche Probleme in der Art zu gehen verursachen und welche Ausbildung und physikalisch-therapeutischer Maßnahmen ergriffen werden können, um Probleme zu beheben.
Mit diesem Wissen kann der Tierarzt Probleme beurteilen und in angemessener Weise behandeln und berät den Reiter passender in Bezug auf die Ausbildung des Pferdes. Ebenso kann der engagierte Reiter wertvolle, unterstützende Vorschläge und Ideen für die Ausbildung und Korrektur seines Pferd finden, von Dr. Stodulkas einzigartiger Gabe, sowohl ein meisterlicher Reiter und Pferdetierarzt, versiert in Schulmedizin und alternativen Therapien. Mit diesem Wissen ist der Tierarzt in der Lage, trainingsindizierte Erkrankungen zu bewerten und gleichzeitig besser und erfolgreicher Therapien zu empfehlen und den Reiter im Hinblick auf Trainingsoptimierung zu beraten.
Kleine Fehler haben oft große Auswirkungen. Nur der Reiter, der weiß, welche das sind, kann sie korrigieren.


Medizinische Sattellehre

Trotz der Vielzahl von Sattelformen, die heute am Markt erhältlich sind, verursachen unzweckmäßige und falsch angepasste Sättel häufig teils massive Rittigkeits- und Gesundheitsprobleme bei Sport- und Freizeitpferden. Aber auch hartnäckige reiterliche Probleme können vom Sattel herrühren. Mangelndes Wissen über die Zusammenhänge ist leider oft die Ursache für solche Probleme. Drei ausgewiesene Experten erklären hier erstmals gemeinsam, welche Auswirkungen falsch angepasste Sättel auf die Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit von Pferd und Reiter haben; welche Folgen sich daraus für das Reiten und die Pferdegesundheit ergeben; wie der pferde- und reitergerechte Sattel aufgrund der biodynamischen und veterinärmedizinischen Zusammenhänge aussehen muss und was bei der Sattelanpassung zu beachten ist. Dr. med. vet. Robert Stodulka, Fachtierarzt für Pferdephysiotherapie und komplementäre Tiermedizin, stellt eindrucksvoll die biomechanischen Zusammenhänge und gesundheitlichen Folgen nicht passender Sättel dar und zeigt Diagnosemöglichkeiten auf. Ein physio-energetischer Pferdecheck hilft bei der Bestandsaufnahme. Eberhard Weiß, international gefragter Reitausbilder, Schüler von Egon von Neindorff, beschäftigt sich intensiv mit dem Sattel als Verursacher von Rittigkeitsproblemen und entwickelte zusammen mit namhaften Sattlereien Lösungen zur Verbesserung von Sätteln. Er grenzt ab, wie der Sattler die Ausbildungsarbeit unterstützen kann und wo er nicht eingreifen darf. Sein Sattelcheck-Protokoll hilft Reitern, Sättel besser zu beurteilen. Eckart Meyners, Sportwissenschaftler, Experte für Bewegungslehre und Reitpädagogik, erklärt die Anforderungen, welche die dreidimensionale Reitbewegung an den Sattel stellt und räumt mit manchem Irrglauben über Reitersitz und Sattel auf. Damit schließt dieses Buch endlich eine fachliche Lücke für Reiter, Ausbilder, Sattler und ganzheitlich arbeitende Therapeuten und erlaubt, die Besattelung des Pferdes ganzheitlich zu beurteilen. Der pferdegerechte, richtig angepasste Sattel ermöglicht Pferd und Reiter erst die nötige Losgelassenheit. Er ist damit die Basis für gesundheitsförderliche, motivierende Gymnastizierungsarbeit mit dem Pferd. Zusätzlich wird in diesem Buch das wohl beste Werk zum Thema Sattelbau einer breiten Leserschaft wieder zugänglich gemacht: Otto von Bartholdy, Anleitung zum Sattelbau. Möge es neue Impulse für das Sattlerhandwerk geben.